Nichts muss, alles kann. Aber was kann, kann überstrapazieren, rücksichtslos sein.
Ob Musik gefällt, hängt von der Stilrichtung ab. Wenn mit Texten und Bildern noch Bewusstsein vorliegt, dass die Aussagen nicht Wahrheit, gemäß wissenschaftlicher Definition von Logik sein können, ist das für mich in Ordnung. Emotionen kann ich ernst nehmen. Jedoch nicht, wenn der/das Andere, nahezu ohne Objektivität zu dem wird, was empfunden wird.
Dogmatiker, Exorzisten, Kreatonisten, Geheimlehrer, Verschwörer, Reliquienverehrer, vermeintliche Nachfolger Jesus, Helden und/oder Märtyrer, sind in meiner Wahrnehmung, Wirkung auf mich, sinnbildlich vergleichbar dem mythologischem Turmbau zu Babel und Glossalallie.
Religionsfreie Zukunft ist derzeit außerhalb meines Vorstellungsvermögen. Religion ist für mich jedoch kein hierarchisch geordnetes Vereinsdach. Es bedeutet mir eher bedachtsames prüfen. Das Gewesene ist gewesen, aber nicht das Sein. Das Sein ist Wandlung. Dazu braucht es keine Formeln, Magie, diktiertes Jahreskreisen. Achtsames, individuelles binden, halte ich für wichtig. Es ist nicht gut für den Menschen, allein zu sein.
Die Ärzte - Perfekt

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